Grußwort Chorleiter

Grußwort Chorleiter Schneider

Liebe Bläserinnen und Bläser,
liebe Freunde des Posaunenchors,

Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem Herrn, dem König! (Psalm 98,6)

Gemäß diesem Psalmwort begannen vor 100 Jahren junge Männer unseres Dorfes mit dem Erlernen eines Blechblasinstruments und gründeten so unseren Öschinger Posaunenchor.

Seitdem klingen in unserer Gemeinde Trompeten, Posaunen, Tuben, Euphonien und Hörner „den Menschen zur Freude und Gott zur Ehre“.

Dies halte ich für etwas (auch im engeren Wortsinn) Wunderbares und möchte mit diesem Grußwort meine Freude und Dankbarkeit hierüber zum Ausdruck bringen.

Wenn wir heute auf die vielen Jahre zurückblicken, sehen wir Höhen und Tiefen, Freud und Leid, Erfolge und Schwierigkeiten, gute Zeiten sowie die Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges. All das hat der Chor durchlebt und überlebt.

Wer unseren Jubilar heute ansieht oder hört, wird feststellen, dass er für einen 100-jährigen dennoch einen recht lebendigen, munteren und fröhlichen Eindruck macht.

Hochbetagte Jubilare werden oft nach ihren Geheimnissen zum gesunden Altern und ihrer Vitalität gefragt. Was trug den Chor durch die vielen Jahrzehnte?

Erstens die Bereitschaft ungezählt Vieler, die sich ehrenamtlich in den Dienst stellen ließen und bis heute lassen. Sie „wuchern mit ihren anvertrauten Pfunden“ (Lukas 19, 12-27)

Zweitens das unermüdliche Ausbilden und Einbinden junger Menschen, welches die Akzeptanz verschiedener Generationen untereinander voraussetzt. Die daraus resultierenden Veränderungen bei Traditionen und Musikstil ermöglichen die erforderliche „Zellerneuerung“ und vereinen so oft drei Generationen und erhebliche soziale Unterschiede unter einem Dach.

Letztlich aber liegt es nicht an jemandes Wollen oder Laufen sondern an seinem Erbarmen. (Römer 9,16)

Gottes Verheißungen gelten all dem, was in seinem Namen geschieht.

Daran wollen wir auch in Zukunft festhalten!

Soli Deo Gloria

 

Klaus-Eckard Schneider
Chorleiter